Für wen Fractional HR in Rhein-Main gemacht ist

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen in Frankfurt und Rhein-Main, mit 30 bis 200 Mitarbeitenden, stehen vor derselben Frage: Das Unternehmen wächst, die Personalthemen werden ernster, aber eine Vollzeit-HR-Leitung ist wirtschaftlich noch nicht die richtige Investition, und im dichten Frankfurter Arbeitgebermarkt wäre sie ohnehin schwer zu besetzen. Gleichzeitig reicht administrative HR-Arbeit allein nicht mehr, um im Wettbewerb um Fachkräfte mit Banken, Beratungen und Konzernen zu bestehen, die zwei Straßen weiter sitzen.

Fractional HR schließt genau diese Lücke: Erfahrung auf HR-Leitungsniveau, an festen Tagen im Haus, ohne die Fixkosten einer Vollzeitstelle. Drei Gruppen fragen in Rhein-Main erfahrungsgemäß am häufigsten an:

Internationale TöchterDie deutsche Gesellschaft eines Konzerns mit 40 bis 150 Mitarbeitenden in Eschborn, Niederrad oder am Flughafen. Ein globales HR-System, eine lokale Office-Managerin, und niemand, der deutsches Arbeitsrecht mit Konzernvorgaben verbindet.
Software und FintechEin Unternehmen im Ostend oder in Darmstadt, das von 30 auf 120 Mitarbeitende gewachsen ist. Recruiter gibt es, HR-Führung nicht. Verträge, Vergütungslogik, Onboarding, erste Betriebsratsfrage.
Inhabergeführter MittelstandEin Handwerks-, Handels- oder Dienstleistungsbetrieb in Offenbach, Hanau oder Wiesbaden mit 60 bis 200 Mitarbeitenden, in dem HR bisher die Buchhaltung mitgemacht hat und der Inhaber jede Personalentscheidung selbst trifft.
Regulierte NischeKleinere Finanzdienstleister, Vermögensverwalter oder Zahlungsdienstleister in Frankfurt mit Anforderungen der Aufsicht an Vergütung und Nachweise, aber ohne eigene Personalabteilung.

Was an einem festen Tag in Frankfurt passiert

Ein Fractional-Tag hat einen festen Rhythmus, der sich in den ersten Wochen einspielt. Er beginnt mit einem kurzen Abgleich mit der Geschäftsführung: Was ist seit dem letzten Tag passiert, welche Entscheidungen stehen an. Dann folgt das, was nur vor Ort geht: Gespräche mit Führungskräften zu Leistung, Konflikten oder Vergütung, Interviews mit Kandidaten für Schlüsselpositionen, Termine mit dem Betriebsrat, wo es einen gibt, und schwierige Mitarbeitergespräche, die niemand per Video führen sollte.

Am Nachmittag arbeite ich mit Ihrem HR-Team oder Ihren Office-Verantwortlichen: Prioritäten für die kommende Woche, Vorlagen für Verträge und Zeugnisse, Prüfung dessen, was zwischen den Tagen entstanden ist, Fristen im Kalender. Der Tag endet mit einer kurzen Notiz an die Geschäftsführung, eine halbe Seite, was erledigt ist, was ansteht, wo ich eine Entscheidung brauche. Zwischen den festen Tagen bin ich für dringende Fragen erreichbar, etwa eine fristlose Kündigung, ein Unfall oder ein Kandidat, der ein Gegenangebot hat.

Was in Rhein-Main den Unterschied macht: Ich bin an den Tagen tatsächlich im Haus. Ein Fractional-Modell, bei dem die HR-Leitung alle zwei Wochen aus einer anderen Stadt einfliegt, funktioniert für Systemarbeit, aber nicht für die Gespräche, die HR ausmachen. Weil Frankfurt mein Standort ist, ist Präsenz in Frankfurt, Eschborn, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Offenbach und Hanau ohne Reiseaufwand möglich.

Typische Lagen, in denen Rhein-Main-Unternehmen Fractional HR anfragen

Der Aufbau nach dem Wachstum

Aus 40 sind 110 Mitarbeitende geworden. Es gibt zwölf Vertragsversionen, keine Gehaltsbänder, kein Onboarding, und die Führungskräfte führen, wie sie selbst geführt wurden. Zwei Tage pro Woche über sechs Monate bringen Ordnung hinein.

Die Tochter braucht ein deutsches Gesicht

Die Zentrale in London will eine Umstrukturierung, die Office-Managerin in Eschborn soll sie umsetzen. Ein fester Tag pro Woche als HR-Leitung, die mit Zentrale und Mitarbeitenden spricht und weiß, was rechtlich geht.

Der Betriebsrat kommt

Die Belegschaft eines Darmstädter Software-Unternehmens hat einen Wahlvorstand gewählt. Die Geschäftsführung braucht jemanden, der die nächsten Monate begleitet, Betriebsvereinbarungen entwirft und Fehler verhindert, ohne dafür eine Vollzeitstelle zu schaffen.

Präsenz in Rhein-Main: welche Standorte an festen Tagen möglich sind

In Frankfurt selbst ist jeder Stadtteil erreichbar, vom Bankenviertel über Niederrad und den Flughafen bis Bornheim, Ostend und Höchst. Innerhalb der Region komme ich ab Frankfurt Hauptbahnhof mit S-Bahn und Regionalzug: Eschborn und Bad Homburg in 15 bis 20 Minuten, Offenbach in rund 15 Minuten, Hanau in 20 bis 25 Minuten, Darmstadt und Wiesbaden in 30 bis 35 Minuten, Mainz in 35 bis 40 Minuten. Neu-Isenburg, Dreieich, Rüsselsheim, Kelsterbach und Langen liegen dazwischen. Das heißt: Der feste Tag findet in Ihrem Büro statt, nicht in meinem, und es fallen keine Reisekosten an.

Die Wahl der Wochentage richtet sich nach Ihrem Rhythmus. Wenn Ihre Führungsrunde montags tagt, ist Montag ein guter Präsenztag, weil Personalthemen dort entstehen. Wenn der Betriebsrat donnerstags sitzt, ebenso. Bei zwei Tagen empfehle ich, sie nicht direkt hintereinander zu legen, damit zwischen den Tagen Zeit für Umsetzung bleibt. Eine Kombination aus zwei Unternehmen an verschiedenen Tagen ist für mich der Normalfall und für Sie kein Nachteil: Sie bekommen Erfahrung, die in mehreren Häusern gleichzeitig entsteht.

Fractional oder Interim: was in Frankfurt wann passt

Beides läuft mit mir persönlich, der Unterschied ist der Umfang. Fractional ist ein bis zwei feste Tage pro Woche für Unternehmen, die eine erfahrene HR-Leitung brauchen, aber keine Vollzeitstelle. Interim ist Vollzeit für eine Vakanz, einen Umbau oder einen Aufbau unter Zeitdruck. In Rhein-Main sind beide Modelle vor Ort möglich, deshalb entscheidet allein die Lage, nicht die Entfernung.

Fractional, feste TageInterim, Vollzeit
Umfang pro Woche
1 bis 2 Tage
5 Tage
Typische Laufzeit
ab 3 Monaten, offen
3 bis 18 Monate
Passt bei
Team ohne Leitung, Aufbau, Sparring
Vakanz, Umbau, Restrukturierung
Unternehmensgröße
30 bis 200 Mitarbeitende
50 bis 500 Mitarbeitende

Ausführlich: Interim, Fractional oder Festanstellung im Vergleich · Interim HR Manager in Frankfurt

Vertrag, Abgrenzung und Kostenlogik

Fractional HR läuft über einen Dienstvertrag mit festen Wochentagen, Laufzeit ab drei Monaten, monatlicher Kündigungsfrist nach der Probephase und einer klaren Beschreibung von Auftrag und Verantwortung. Abgerechnet wird pro Tag, der Tagessatz hängt von Verantwortung und Umfang ab und wird im Erstgespräch genannt. Innerhalb von Rhein-Main fallen keine Reisekosten an. Die Rechenlogik im Vergleich zu einer Teilzeit-Festanstellung steht unter Was Fractional HR kostet.

Die Frage nach der Scheinselbstständigkeit gehört in jedes Erstgespräch, und ich stelle sie selbst. Fractional HR ist eine Dienstleistung mit eigenem Auftrag, eigenen Arbeitsmitteln, mehreren Auftraggebern und ohne Weisungsbindung im Tagesablauf. Was das für Vertrag und Alltag bedeutet, steht unter Scheinselbstständigkeit bei Fractional HR. Praxiswissen, keine Rechtsberatung. Die Rolle im Überblick unter Fractional HR.

Häufige Fragen zu Fractional HR in Frankfurt

Wie viele Tage pro Woche sind üblich?

Ein oder zwei feste Wochentage, abhängig von Unternehmensgröße und Lage. Ein Tag reicht erfahrungsgemäß für ein Unternehmen mit 30 bis 80 Mitarbeitenden und laufendem Tagesgeschäft, zwei Tage für 80 bis 200 Mitarbeitende oder für Phasen mit Aufbau, Betriebsratsgründung oder Umbau.

Sind Sie an den festen Tagen wirklich vor Ort?

Ja. Innerhalb von Rhein-Main bin ich an den vereinbarten Tagen im Büro, in Frankfurt, Eschborn, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Offenbach oder Hanau. Zwischen den Tagen bin ich für dringende Fragen per Mail und Telefon erreichbar.

Kann ich später auf ein Interim-Mandat wechseln?

Ja. Wenn aus einem Aufbau plötzlich ein Umbau wird oder die HR-Leitung ausfällt, ist ein Wechsel auf Vollzeit möglich, ebenso der Weg zurück. Beide Modelle laufen mit mir persönlich, ohne Provider.

Ist Fractional HR nicht Scheinselbstständigkeit?

Fractional HR ist eine Dienstleistung mit eigenem Auftrag, eigenen Arbeitsmitteln, mehreren Auftraggebern und ohne Weisungsbindung im Tagesablauf. Wie die Abgrenzung sauber gestaltet wird, steht auf einer eigenen Seite. Praxiswissen, keine Rechtsberatung.

Wer macht die Arbeit zwischen den festen Tagen?

Ihr HR-Team oder Ihre Office-Verantwortlichen, mit klaren Prioritäten und Vorlagen, die ich an den Präsenztagen mitgebe. Entscheidungen, die nicht warten können, kläre ich zwischendurch per Telefon. Ich ersetze kein Team, ich führe es.

Wie schnell können Sie in Frankfurt anfangen?

In der Regel innerhalb von zwei Wochen nach Beauftragung, oft schneller, weil kein Umzug und keine Reiseplanung nötig sind. Den ersten festen Tag legen wir im Erstgespräch fest.