Der Unterschied im Überblick
Was ein Provider leistet, und was es kostet
Interim-Provider haben einen Pool von einigen hundert bis einigen tausend Interim Managern, ein Anforderungsprofil von Ihnen, und liefern innerhalb weniger Tage zwei bis vier Profile. Sie übernehmen die Vorauswahl, den Vertrag, die Abrechnung und stellen bei Ausfall Ersatz. Für all das nehmen sie eine Marge auf den Tagessatz, meist 20 bis 35 Prozent. Der Manager bekommt den Rest.
Das ist eine echte Leistung, kein Betrug. Wer zehn Interim-Mandate im Jahr besetzt, braucht einen Provider, weil niemand im Einkauf jedes Mal einzeln suchen will. Wer eine seltene Spezialisierung sucht, etwa Payroll-Expertise für ein bestimmtes System in einem bestimmten Land, braucht den Pool. Und wer zwingend einen Rahmenvertrag mit einem Dienstleister braucht, weil der Einkauf keine Einzelunternehmer beauftragt, hat keine Wahl.
Was direkt anders läuft
30 Minuten, nicht mit einem Account Manager, der mein Profil beschreibt. Sie merken selbst, ob es passt.
Der Tagessatz ist der Tagessatz. Keine Stufe dazwischen, die einen Anteil braucht.
Dienstvertrag zwischen Ihrem Unternehmen und Nick's Advisory. Was drinsteht, haben wir beide verhandelt.
Rückmeldungen, Änderungen, Konflikte gehen direkt. Kein Provider, der zwischen uns moderiert oder verzögert.
Der ehrliche Nachteil: Sie sehen ein Profil, nicht drei. Wenn ich nicht passe, sage ich das im Erstgespräch, aber ich kann keinen Kollegen aus einem Pool nachschieben. Bei Ausfall bin ich vernetzt genug, um jemanden vorzuschlagen, verspreche aber keinen garantierten Ersatz.
Wann welcher Weg passt
Wie Sie ohne Provider prüfen, ob es passt
Der Provider filtert, aber er kennt Ihr Unternehmen nicht. Sie können in 30 Minuten mehr prüfen als ein Anforderungsprofil: Fragen Sie nach einer konkreten Situation aus einem früheren Mandat, die Ihrer ähnelt, und hören Sie, ob eine Geschichte kommt oder eine Folie. Fragen Sie, was ich nicht mache, und ob eine Antwort kommt. Lesen Sie die Case Studies und die Bewertungen, beides öffentlich. Und nehmen Sie die Probephase: Die ersten vier Wochen sind beidseitig mit kurzer Frist kündbar. Ein Provider verspricht Ersatz, der direkte Weg verspricht, dass Sie nach vier Wochen wissen, ob es passt.
Häufige Fragen
Was macht ein Interim-Provider konkret?
Er vermittelt aus einem Pool von Interim Managern und nimmt dafür eine Marge, meist 20 bis 35 Prozent auf den Tagessatz. Der Kontakt läuft über den Provider, nicht direkt, und er stellt bei Ausfall Ersatz.
Wann ist ein Provider trotzdem sinnvoll?
Wenn Sie mehrere Kandidaten parallel vergleichen möchten, eine sehr spezifische, seltene Fachrichtung suchen, die ein einzelner Interim Manager nicht abdeckt, oder wenn Ihr Einkauf zwingend einen Rahmenvertrag mit einem Dienstleister braucht.
Verliere ich ohne Provider Qualitätssicherung?
Referenzen und Erfahrung lassen sich im Erstgespräch direkt prüfen, ohne dass ein Provider das für Sie filtert. Sie sprechen von der ersten Minute an mit der Person, die das Mandat übernimmt, und sehen selbst, ob sie passt.
Was passiert bei Ausfall, wenn kein Provider Ersatz stellt?
Bei kurzer Krankheit fällt nichts an, weil nur geleistete Tage berechnet werden. Bei längerem Ausfall bin ich vernetzt genug, um einen Kollegen vorzuschlagen, verspreche aber keinen Pool. Das ist der ehrliche Nachteil des direkten Wegs.
Kann ich beides kombinieren?
Ja. Manche Unternehmen holen über den Provider zwei Profile und direkt ein drittes, und vergleichen. Das ist legitim, und ich verliere gern gegen ein besseres Profil.
